Oracle 7.3 bis Oracle 21c Windows 11 kompatibel Version (Freigegeben: )

KeepTool 14.2.0

03 Dez 2020

  • KeepTool 14.2 bietet Unterstützung für Oracle 20c.
  • Die folgenden Dialoge enthalten jetzt innerhalb des Feldes zur Passworteingabe einen Schalter „Passwort im Klartext anzeigen“.
    Das Passwort wird dabei solange im Klartext angezeigt, wie der Schalter gedrückt gehalten wird.

    • Benutzer anlegen
    • Rolle anlegen
    • Passwort ändern
    • Passwort Ablauf
  • Die in KeepTool 14.1.6 eingeführte Option „Data content | Escape control characters in script“ berücksichtigt jetzt auch Mehrbyte-Steuerzeichen innerhalb von Unicode-Text.
    Diese werden über die UNISTR(..) -Funktion im Skript ausgegeben.
  • Die vergleichbare Option „Data content | Escape non-ASCII characters in script“ erzwingt, dass alle Nicht-ASCII-Zeichen (ANSI bzw. Unicode) mit Hilfe der UNISTR(..)-Funktion dargestellt werden.
    Unicode-Steuerzeichen werden ersetzt, wenn eine der beiden Optionen aktiviert ist, da sich die Wertebereiche der beiden Optionen überschneiden.
  • In KeepTool 14.1.4 wurde der Menüpunkt „DbDoc Table ..“ zum Kontextmenü auf Horas „Tables“-Seite hinzugefügt. Der Menüpunkt steht jetzt auch für Views zur Verfügung.
  • Folgende Verbesserungen stehen mit KeepTool 14.2.0 auf der DataContent-Seite von Hora zur Verfügung, wenn der „in-memory“ Grid -Modus aktiviert ist:
    • Sobald der in-memory Modus aktiviert wurde, zeigt Hora eine „Find box“ an, um in allen Spalten des Data-Grids nach einer Zeichenkette zu suchen. Alle Treffer werden dann grafisch hervorgehoben.
      Diese Suchbox wird nun ganz oben im Data-Grid angezeigt; in derselben Zeile wie die Group-By box. Dadurch wird Platz für die Datenanzeige gespart.
      Die Positionen der einzelnen Fundstellen werden jetzt im Scrollbar gelb markiert. Die aktuelle Grid-Position wird zyanblau hervorgehoben.
    • Die clientseitige Filtertechnologie der Data-Grid-Filter unterstützen jetzt die Verwendung von Formelausdrücken. Der f(x)-Schalter im Filter-Builder öffnet den Formelausdrucks-Editor mit automatischer Vervollständigung zum Anpassen von Formelausdrücken.
  • Die Berechnung der Pixel-Länge des in den Zellen der Data-Grids angezeigten Texts wurde optimiert, wodurch sich eine flüssigere Anzeige und eine schnellere automatische Spaltenbreitenoptimierung ergibt. Diese Berechnungen laufen jetzt bis zu viermal schneller.
  • Das Setup -Programm zu KeepTool 14.2 installiert die neuste Wibu CodeMeter Runtime Version 7.10b
    Wir empfehlen, auch auf dem Netzwerklizenzserver die Runtime zu aktualiseren. Sie können diese von https://www.wibu.com/de/support/anwendersoftware/anwendersoftware.html herunterladen.
    CodeMeter 7.10b behebt mehrere Schwachstellen. Deshalb empfiehlt Wibu, die Laufzeitumgebung auf allen Systemen einschließlich älterer KeepTool-Versionen zu aktualisieren.
    Weitere Informationen finden Sie unter https://www.wibu.com/de/support/security-advisories.html .
  • Die Oracle Container-DB-Übersicht zeigt jetzt unterhalb der Tabelle die Gesamtsumme der Größen aller geöffneten PDBs an.
  • Auf der SQL-Seite können Sie sowohl Bindvariablen (vorangestellter „:“) als auch lexikale Parameter (vorangestelltes „&“) definieren, die Hora vor dem Ausführen in einem Dialog abfragt.
    In dieser Version erweitert sich der Eingabebereich automatisch auf bis zu 6 Zeilen, danach erscheint ein Rollbalken. Zeilenumbrüche können durch STRG+NEUE_ZEILE eingefügt werden.
    Wenn Sie die Eingabezelle mittels TAB verlassen oder unten den Schalter mit dem Häkchen drücken, kann die Vergrößerung der Zelle bereits bei der Eingabe erzwungen werden.
  • Hora unterstützt für Oracle 18c und später die Option „Memoptimized Rowstore„, was soviel wie speicheroptimierter Zeilenspeicher bedeutet:
    • Die SGA-Seite zeigt den neuen Datenbankparameter MEMOPTIMIZE_POOL_SIZE an. Zum Aktivieren des memoptimized rowstore müssen Sie diesen Parameter auf der CDB-Root-Datenbank auf mindestens 100M setzen und die Datenbank neu starten.
    • Auf der Tables|Overview-Seite zeigt Hora jetzt zwei neue Spalten an: Memoptimize Read sowie Memoptimize Write.
      Sie können die beiden Flags über den neuen Kontextmenüeintrag „Mem Optimize …“ ändern.
    • Das Reverse DB Tool fügt eine entsprechende ALTER TABLE Anweisung hinzu. Das erfolgt erst nachdem die Constraints erzeugt wurde, weil für die Option ein Primärschlüssel erforderlich ist.
  • Hora unterstützt für Oracle 18c und später die Option „Shadow lost write protection„.
    • Der Dialog „Create tablespace“ zeigt in der Dropdownliste der Kombobox „Contents“ den neuen Wert LOST WRITE PROTECTION mit an. Die Option erfordert einen „Bigfile“ tablespace, deshalb wird die Checkbox „Big file“ automatisch aktiviert, wenn SHADOW LOST WRITE PROTECTION ausgewählt wurde.
      Sie können damit einen Shadow tablespace erzeugen, der die SCN-Nummern der überwachten Datafiles speichert.
    • Die beiden Tabellenansichten für Tablespaces und Datafiles enthalten eine neue Checkbox-Spalte „Lost write protection“.
      Die Möglichkeit der Konfiguration des Flags wird in einem späteren Release bereitgestellt.
  • Der Dialog „Show DDL“ enthält eine neue Schaltfläche „Open in SQL editor„, um das angezeigte SQL in einem neuen Editorfenster anzuzeigen.
  • Das Popop-Menü, das aufgeblendet wird, wenn ein Eintrag aus dem DB-Object-Browser ins Editorfenster gezogen wird, zeigt jetzt einen zusätzlichen Menüpunkt „DDL (Create object) .. „.
    Dabei wird das DDL des Objekts mit derselben Logik wie beim „Show DDL Befehl“ im Editor eingefügt,
  • Bei den Einstellungen gibt es auf der Lasche „SQL page“ eine neue Checkbox „SQL Page | Show non-printable characters“. Wenn aktiviert, werden die folgenden nicht druckbaren Zeichen in grauer Schrift hervorgehoben:
    Line break: ¶, non-breakable space (0xA0): _, soft line break: ¬, space:·, tab: ›.
    Damit können Sie z.B. sogenannte „non-breakable spaces“ erkennen, die beim Kopieren von Text aus einer Webseite vorkommen können, innerhalb des SQLs aber nicht erlaubt sind..
  • Die Kombobo „SQL filter“ gibt es sowohl im Data Content Browser als auch auf der Seite Tables | Data Content. Die Dropdownliste zeigt eine Liste der zuletzt verwendeten WHERE-Bedingungen.
    Diese Dropdownliste wird jetzt bei der Texteingabe inkrementell gefiltert.
    Darüber hinaus enthält die Kombobox jetzt automatisch alle Spaltennamen der angezeigten Tabelle als Vorschlagseintrag für neue Filterbedingungen.
  • In der Data Content Ansicht wurde der vorhandene Menüpunkt „Copy to clipboard“, welcher die Daten in die Windows-Zwischenablage kopiert, in ein Untermenü verschoben.
    Parallel dazu gibt es jetzt einen zweiten Menüpunkt, um das im Data Content benutzte SQL in die Zwischenablage zu kopieren.
  • In der Ansicht „PL/SQL“ | „Call interface“ wird ein anonymer PL/SQL-Block erzeugt, um die ausgewählte Prozedur oder Funktion aufrufen zu können.
    Alle Eingabeparameter werden jetzt über Variablen :PARAM initialisiert, die Hora beim Ausführen abfragt.
    Wenn Sie auf der SQL-Seite das Call interface per drag/drop eines Prozedur- oder Funktionsnamens aus dem DB-Objekt-Browser ins SQL-Fenster erzeugen, werden die Parameter weiterhin mit NULL-Werten initialisiert.
  • Für Oracle 10g Release 2 und später zeigt die Ansicht „Sessions“ | „Open cursors“ jetzt
    • Eine zusätzliche Spaltengruppe, in der eine Zusammenfassung zum Ausführungsplan aus der View V$SQL_PLAN angezeigt werden.
      Für einige Cursor kann die Anzeige NULL sein, für den Fall dass sich der Cursor nicht mehr im Library cache befindet.
    • Unterhalb des SQL-Texts den zugehörigen Ausführungsplan, vorausgesetzt der Cursor befindet sich noch im Library cache.
      Damit gibt es jetzt hier eine ähnliche Darstellung wie in der Ansicht“AWR“ | „SQL history“.
  • Für weitere Auswertemöglichkeiten wird im Sessions-Overview und bei den Open Cursors zur angezeigten SQL-Anweisung auch die SQL_ID mit ausgegeben.
  • KeepTool 14.2 unterstützt beim Syntaxhighlighting neue PL/SQL-Schlüsselwort für Oracle 20c.