Oracle 7.3 bis Oracle 21c Windows 11 kompatibel Version (Freigegeben: )

KeepTool 15.0.0

06 Dez 2021

  • KeepTool 15.0.0 bietet Unterstützung für Oracle 21c Datenbanken sowie das neue Betriebssystem Microsoft Windows 11.
  • Markieren von Datenbankobjekten
    • Auf den Hora-Übersichtsseiten für Tabellen/Views, PL/SQL-Objekte, Sequences und PL/SQL Types, im Data Content Browser und im Query Builder können Sie jetzt einzelne Datenbankobjekte mit einer Markierung versehen. In der neuen Kombobox „Flag“ stehen verschiedene unterschiedliche Symbole wie farbige Punkte, ein Warnsymbol, usw. zur Markierung zur Verfügung. Über die Filterzeile können Sie die Objekte nach Markierung filtern.
    • Der DB-Objekt-Browser auf der rechten Seite des Editorfensters zeigt die Markierungen ebenfalls an, ohne dass sie hier gesetzt werden können. Drücken Sie die F5-Taste um die Anzeige um aktualisieren.
    • Die Tabellenseite von Hora zeigt die Markierungen im Master/Detail-Diagramm innerhalb des Rechtecks an, dass die Tabelle darstellt.
    • Der ER Diagrammer zeigt die Markierungen in den beiden Listboxen zur Auswahl von Entitäten an.
      Zwei weitere Schaltflächen unterhalb jeder der beiden Auswahlboxen erlauben die Auswahl markierter bzw. unmarkierter Tabellen.
  • Der Connectdialog gestattet es jetzt, einzelne Verbindungen mit einem Stern als Favoriten zu markieren.
    Die Liste der letzten Verbindungen zeigt die Eigenschaft „Favorit“ als erste Spalte an.
    Über die Filterzeile können Sie nach Favoriten filtern.
  • Die integrierte SQL-Editorkomponente gestattet es, per Drag and Drop vorbereitete Code-Ausschnitte aus einer Baumansicht ins Editorfenster zu kopieren.
    In KeepTool 14 und früheren Versionen war die Datenbasis für die Code-Ausschnitte eine Textdatei namens CodeSnip.txt im Verzeichnis  %programdata%\KeepTool14\Templates . In KeepTool 15 wurde die Datenbasis auf XML umgestellt und unter
    %appdata%\KeepTool15\Templates\CodeSnip.xml abgelegt. Das Verzeichnis kann unter „Einstellungen“ geändert werden.
    Sie können jetzt interaktiv neue Code-Ausschnitte hinzufügen, vorhandene ändern oder löschen. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Save“ zum Speichern der Änderungen. Die Schaltfläche „Refresh“ lädt die Änderungen, die in einer anderen Hora-Instanz durchgeführt wurden.
  • Hora zeigt im Data Content Browser jetzt einen Tooltip für den Header der Detaildatenansicht. Dieser zeigt den Tabellenkommentar der Detailtabelle an, so wie bisher bereits für die Mastertabelle.
  • Der Header der Java-Übersichtsseite zeit jetzt die Package-Struktur des aktuell dargestellten Java-Objekts an.
  • Sie können bereits in Hora 14 im Data Browser zu einer Tabelle eine Detailtabelle anzeigen, auch wenn es dazu keine Fremdschlüsselbeziehung gibt.
    In Hora 15 können Sie nun mehrere Detailtabellen frei zuordnen. Nachdem eine Detailtabelle zugeordnet wurde, steht jetzt wieder ein neues Tab zum Hinzufügen einer weiteren Detailtabelle zur Verfügung.
    Wenn Sie den Auswahldialog für die anzuzeigende Detailtabelle mit „Abbrechen“ verlassen, wird das neu erzeugte Tab wieder entfernt.
  • Die Spaltenheader im Data Content und die Einzeldatenansicht zeigen jetzt ein Schlüssel-Icon für Schlüsselspalten an.
  • In der Master-Detail-Ansicht auf der Tabellenseite zeigt Hora jetzt für jede Tabelle den Tabellenkommentar als Tooltip an.
  • Für Oracle 11g und folgende Versionen, zeigt die Sessions | Open Cursors Ansicht von Hora
    • Eine neue Spalte „User“ an
    • Stellt den Datensatz in grau dar, falls
      • Die Spalte „Cursor type“ nicht „OPEN“ enthält, oder
      • Die Spalte „Optimizer“ leer ist, oder
      • Die neue Spalte „User“ weder der Spalte „User“ noch „Session“ aus der Sessions-Übersicht entspricht.
  • Auf der Sessions-Seite von Hora gibt es ein neues Tab „Network client“.
    Hier werden geladene Netzwerkadapter angezeigt. Daraus kann man sehen, ob eine verschlüsselte SQL-Net-Übertragung (SQLNET.ENCRYPTION) bzw. die SQL*Net-Datenintegritätsoption (SQLNET.CRYPTO_CHECKSUM) aktiv sind. Darüber hinaus werden weitere Informationen zum SQL-Net-Client wie Version des OCI-Clients und der clientseitig eingestellte Zeichensatz angezeigt.
  • Im Dialog „Einstellungen“  gibt es ein neues Tab für „Direct TCP/IP“ Einstellungen. Die vorhandene Kombobox „IP version“ wurde dahin verschoben.
    Zwei neue Komboboxen „Encryption“ und „Crypto checksum“ implementieren prinzipiell die sqlnet.ora Einstellungen ACCEPTED und REQUIRED für die beiden Einträge SQLNET.ENCRYPTION_CLIENT und SQLNET.CRYPTO_CHECKSUM_CLIENT.
    Der Standardwert für beide Einstellungen ist „Accepted“. Ändern Sie den Wert auf „Required“ um die Sicherheitseinstellungen zu forcieren. Die Einstellung „Requested“ ist noch nicht implementiert.
  • Das Schema-Abhängigkeiten-Diagramm wurde von der Database-Seite zur Users-Seite verschoben.
    Sie können jetzt per Doppelklick auf einen Schema-Namen zum entsprechenden User i der Übersicht navigieren.
  • Die Container-DB-Seite von Hora zeigt jetzt
    • NLS character set und NLS language Werte
    • Ein neue Tabellendarstellung, die die letzten PDB plugin Verletzungen anzeigt
  • Der Create DB Link Dialog von Hora zeigt jetzt eine Kombobox für den referenzierten Servicenamen. Im Fall einer SQL*Net-Verbindung werden die TNS-Aliasnamen, die der Client kennt, angezeigt. Der ausgewählte TNS-Alias muss dann auch entsprechend auf dem Server definiert sein.
    Möglicherweise benutzen Sie die gleiche tnsnames.ora-Datei auf allen Rechnern.
  • Für PL/SQL Object-Types enthält Hora einen neuen Kontextmenüpunkt „Generate XML schema“. Sie können damit eine XSD-Datei mit Hilfe von Oracles dbms_xmlschema package erzeugen. Hora zeigt das XSD in einem modalen Dialog an.
  • Es gibt mehrere Neuerungen für XML Schemas sowie XML_TYPE Tabellen und Spalten:
    • Es gibt neue Optionen im „Create XML Schema“ Dialog.
    • Alle XML_DB-Seiten zeigen nur noch die eigenen Objekte des Current Schemas an, so wie alle anderen Hora-Seiten auch.
    • Die Seite XML-Elements zeigt den XSD-Abschnitt des Elements als Detailinformation an.
    • Es gibt eine neue Lasche für XML columns
    • Es gibt eine neue Lasche für Objektabhängigkeiten (Dependencies)
    • Verbesserte DDL-Erzeugung für XML_TYPE Tabellen und Spalten
    • Reverse DB erzeugt jetzt Code zum Registrieren der XML Schemas
    • DB Compare berücksichtigt nun auch XML Schemas.
  • Die Lasche Refresh Groups für Materialized Views
    • Zeigt eine zusätzliche Spalte mit der Anzahl von Refresh Children in der Gruppe
    • Dadurch können Sie nicht-triviale Refreshgruppen auf den ersten Blick erkennen.
    • Die beiden Menüpunkte Show DDL und Destroy arbeiten jetzt auch mit einer Mehrfachauswahl
    • Es gibt einen neuen Kontextmenüpunkt „Change“ um eine Refreshgruppe zu ändern
    • Für nicht-triviale Refreshgruppen wird im DDL eine leere Refreshgruppe erzeugt und dann werden die Material Views nacheinander der Gruppe hinzugefügt.
      Das erleichtert manuelle Anpassungen am erzeugten Script.
    • Nach MAKE() wird ein CHANGE() aufgerufen um sicherzustellen, dass die beiden Eigenschaften NEXT_DATE und INTERVAL von Oracle verarbeitet werden.
  • Der SQL Query-Builder zeigt jetzt Primärschlüsselspalten in fetter Schrift an.
  • Im ER-Diagrammer gibt es einen neuen Kontextmenüpunkt für die Entitäten (Tabellen).
    „Copy table name“ kopiert den Tabelennamen in die Zwischenablage.
  • DB Compare berücksichtigt jetzt auch Oracle Contexts, insofern der angemeldete Benutzer Selectrechte auf DBA_Contexts hat.
    Es gibt für Contexts keine ALL_ und USER_Views im Data Dictionary.
  • Die Logik von DB Compare zum Erzeugen eines Konsolidierungsscripts, der das Zielschema strukturell an das Sollschema angleicht, wurde folgendermaßen verbessert:
    • Die Baumansicht der Datenbankobjekte hat einen neuen Wurzelknoten „Schema“ bekommen. Wenn dieser Knoten „Schema“ aktiv ist, enthält der Konsolidierungsscript alle geänderten Objekte.
    • Wenn ein Objekttyp wie z.B. „Tabellen“ aktiv ist, enthält der Konsolidierungsscript alle geänderten Objekte dieses Typs.
    • Wenn eine DB-Objekt wie z.B. „EMPLOYEES“ aktiv ist, enthält der Konsolidierungsscript nur dieses Objekt.
  • Der SQL Editor zeigt zusätzliche Elemente neben dem Bread Crumb Bar, der den Dateipfad anzeigt:
    • Schaltflächen, um sich vorwärts oder rückwärts in der Historie zu bewegen
    • Kombobox Schaltfläche
    • Refresh Schaltfläche
    • Suchbox ähnlich zum Windows-Explorer
  • Das  Ändern der Hora-Formulargröße erfolgt jetzt flüssiger.
  • Das Setup -Programm von KeepTool 15.0.0.0 installiert die Wibu CodeMeter Runtime Version 7.30a. KeepTool 15.0.0.1 enthält die neuste CodeMeter-Version 7.40.
    Wir empfehlen, auch auf dem Netzwerklizenzserver die Runtime zu aktualisieren, weil in diesem Release auch zwei Sicherheitsprobleme behoben wurden.
    Sie können diese von https://www.wibu.com/de/support/anwendersoftware/anwendersoftware.html herunterladen.
  • In Version 15.0.0.2 wurde eine neue Option „Settings | Data Content | Single-line INSERT statements in script“ hinzugefügt.
    Bei aktivierter Checkbox schreibt Hora bei INSERT-Skripts jede Anweisung in eine einzelne Zeile.
    Im Standardfall werden sowohl die VALUES-Klausel als auch evtl. benötigter Code zur LOB-Behandlung jeweils in eigene Zeilen unterhalb des INSERT-INTO-Abschnitts geschrieben.
    Unabhängig von der gewählten Option fügt Hora wie bisher in jedem Fall einen Zeilenumbruch nach Bindestrichen am Zeilenende ein, um zu verhindern, dass SQL*Plus dieses als Fortsetzungszeichen für eine Folgezeile interpretiert.