Version 12.0.0

  • Allgemein
    • Unterstützung für Windows 10
    • Lizensierung basierend auf WIBU CodeMeter
    • Skins sind standardmäßig aktiv, Vorgabe ist “DevExpress Style”
    • Neue Schaltflächen im Stil des Material Design
    • Im Connect-Dialog öffnet eine neue Schaltfläche den Windows-Explorer in dem Ordner, in dem die Verbindungsdaten als XML-Datei gespeichert sind.
    • Bei Verwendung der direct TCP/IP Datenbankverbindung können jetzt auch Objektdatentypen, XML-Typen und Cursor benutzt werden.
    • Der SQL-Engine erzeugt keine Storage-Klausel mehr für Datenbankobjekte, die in locally managed tablespace mit auto segment space management abgelegt sind.
    • KeepTool unterstützt jetzt hochauflösende Monitore und zeigt auch bei 125% Fontgröße eine genauso scharfe Darstellung wie bei 100%.

  • Oracle 12c Eigenschaften
    • Unterstützung für die DEFAULT Values On Explicit NULLs Klausel.
    • Verbesserte Unterstützung für unsichtbare Spalten.
    • Unterstützung für Identity Columns.
  • Hora
    • Hora zeigt jetzt in der Titelleiste den Hostnamen und den Service-namen (bzw. die SID) der Datenbank.
    • Verbessertes Docking-Verhalten von DBMS_OUTPUT-Fenster und SQL-Ergebnisfenster.
    • Schaltflächen mit Anfangsbuchstaben innerhalb des Navigator Schalters des Overview-Grids werden jetzt ausgegraut, wenn es keine Datenbankobjekte mit diesem Anfangsbuchstaben gibt. Für die aktiven Schaltflächen werden Tooltip-Hinweise mit den ersten Treffern angezeigt.
    • Die Schema-Auswahlbox im Fußbereich des Hauptfensters hebt das Logon-Schema sowie SYS, SYSTEM und PUBLIC blau hervor. Alle von Oracle vordefinierten Schemen werden kursiv dargestellt. Schemen, für die der angemeldete Benutzer Objektberechtigungen besitzt, werden fett dargestellt.
  • Schema-Seite und Oracle Spatial
    • Es gibt zwei neue Kontextmenüpukte auf der Seite Schema|Spatial columns:
      • DROP spatial index
      • UPDATE all column data with NULL value
        Dieser Befehl wurde eingeführt, damit Entwickler den Fehler ORA-29858 (ODCINDEXALTER error) nach Änderung der SRS_ID vermeiden können, indem die Spalte mit Hilfe dieses Menüpunkts zunächst geleert wird und danach der Spatial Index neu angelegt wird.
    • Eine zusätzliche Tabellenansicht auf der Seite Spatial Columns listet alle verfügbaren Koordinatensysteme aus der View MDSYS.CS_SRS auf.
    • Metadaten für Spatial Spalten (Bounding rectangle) können jetzt in einem modalen Dialog bearbeitet werden. Darüberhinaus können die Metadaten aus einer anderen Spalte kopiert werden.
    • Der neue Menüpunkt “Comment Spatial Index Table” erzeugt Tabellenkommentare für die MDRT_*$ . Tabellen welche von Oracle implizit zur Verwaltung der geometrischen Daten angelegt werden.
    • Der neue Menüpunkt “Change SRID (Coordinate System)” erlaubt dem Entwickler das Ändern der SRID, konvertiert die Daten ins neue Koordinatensystem, und legt den Spatial Index neu an.
    • Auf der Seite Schema | Role Hierarchy wurden die beiden neuen Menüpunkte “Show DDL” und “Manage role privs” ergänzt.
  • Seite Tabellen
    • Der neue Menüpunkt “Tables | Copy to clipboard | Table API Package” legt ein neues PL/SQL Package an, dessen Prozeduren insert-, update- und delete-Operationen auf der Tabelle ausführen.
    • Der Menüpunkt “drop constraint” gestattet jetzt das Löschen des Constraints einschließlich des unterstützenden Indexes.
    • Für Materialized Views können jetzt Kommentare angelegt werden.
    • Verbesserte Unterstützung numerischer Datentypen mit langer Mantisse im Menüpunkt “Create table by file import”.
  • Dialog Create table
    • Über die neue Checkbox “Row Dependencies” kann das zeilenabhängige dependency tracking aktiviert werden. Der DDL Engine berücksichtigt diese Option ebenfalls.
      Wenn die Option aktiv ist, merkt sich Oracle bei Datenänderungen die SCN für jede Zeile und nicht nur wie standardmäßig für jeden Datenblock.
    • Für der Schaltfläche “Add stamps” können die erzeugten Zeit- oder Benutzerstempel jetzt frei konfiguriert werden. Wenn die Checkbox “save as default” markiert wird, wird die aktuelle Konfiguration beim Anlegen der nächsten Tabelle als Vorgabe angeboten.
    • Die Reihenfolge der anzulegenden Spalten kann über eine drag/drop-Operation des Zeilenindikators (0-te Spalte) geändert werden.
  • Data Content
    • In der Tabellendarstellung können die beiden Pseudospalten ROWID und ORA_ROWSCN angezeigt werden, indem sie in der Spalten-Auswahlbox markiert werden, die über eine Schaltfläche in der linken oberen Ecke der Tabellendarstellung geöffnet werden kann.
    • Die Tabellendarstellung zeigt Spalten in fetter Schrift, die Teil des Primärschlüssels oder eines Unique-Constraints sind. Pflichtspalten werden nach wie vor durch Unterstreichen der Überschrift gekennzeichnet.
    • Die Überschriftszeile im Data Content zeigt den Tabellenkommentar jetzt als Tooltip-Hinweis.
    • Neben dem Schalter “Apply Filter” befindet sich jetzt eine weitere Schaltfläche, die eine Uhr anzeigt. Diese erlaubt die Eingabe eines Ausdrucks “AS OF TIMESTAMP” zur Abfrage eines zurückliegenden Datenstands unter Nutzung von Oracle flashback query (Oracle 11g or later).
    • Das Kontextmenü erlaubt die Anzeige von Geometriedaten über eine eingebettete OpenStreetMaps-Anzeige.

    • Auf der Baumansicht-Lasche gibt es folgende beiden neuen Menüpunkte:
      • “Filter subtree” erzeugt eine SQL-Filterbedingung um alle Knoten unterhalb des gerade selektierten Baumknotens anzuzeigen.
      • “Filter path to root” erzeugt eine SQL-Filterbedinguuung um alle Knoten oberhalb des gerade sektierten Knotens anzuzeigen, vergleichbar zu einer Breadcrumb Path Anzeige.
  • PL/SQL
    • Der Navigator für Methoden des Packages befindet sich jetzt auf der linken Seite des Editorfensters.
    • In der Liste der Prozeduren und Funktionen werden öffentliche Methoden jetzt durch ein ausgefülltes Aufzählungszeichen hervorgehoben.
  • Editor
    • Die Kontextmenü-Befehle “Selected object | expand SELECT / INSERT / UPDATE / CURSOR-FOR-LOOP” zeigen jetzt einen Spalten-Auswahldialog an, bevor für den im Quelltext markierten Tabellennamen die ausgewählte SQL-Anweisung erzeugt wird.
    • Ein neuer Kontextmenüpunkt “Selected object | Expand SELECT records without details” erzeugt eine SQL-Anweisung, die für die im Quelltext markierte Tabelle alle Datensätze selektiert, die keinerlei Detail-Datensätze haben. Speziell nützlich für Altdaten-Übernahmen.
    • Der neue Menüpunkt “Format | Format Delphi Stringlist” ersetzt für den markierten Quelltext alle Vorkommen von ‘#$0D#$0A’ durch CRLF-Zeichen, ersetzt doppelte Apostrophe durch einfache, und entfernt Apostrophe am Anfang und Ende des markierten Bereichs. Das erlaubt Entwicklern, die Embarcadero Delphi einsetzen, SQL-Anweisungen zur Laufzeit aus dem Debugger zu übernehmen und in pures SQL zu überführen, um es ad-hoc in Hora auszuführen.
    • Die Darstellung im Explain Plan dialog wurde verbessert, insbesondere zur Anzeige von adaptive plans.
    • Die beiden Toolwindows DB Object browser und Code Snippets sind jetzt integraler Bestandteil des SQL-Editorfensters. Das erlaubt eine festere Integration der Werkzeuge zur SQL-Erzeugung. Einträge der Fenster können über drag/drop ins Editorfenster gezogen werden, um SELECT-Anweisungen, dbms_output-Aufrufe etc. zu erzeugen. Anders herum werden beim Doppelklick auf Objektnamen im Codefenster die entsprechenden Objekte im DB Objekt Browser markiert. Der SQL-Query-Builder kann über die entsprechende Schaltfläche ebenfalls aktiviert werden.
    • Der Dialog zum Dateivergleich enthält Schaltflächen zur Navigation zum nächsten bzw. vorigen Unterschied.
    • Das Syntax highlighting erkennt jetzt Oracle 10g string literale wie z.B.
      q'[It’s a string with embedded quotes…]‘
  • Sessions
    • Während in Hora 11 die ausgeführte SQL-Anweisung nur für gerade aktive Sessions dargestellt werden konnten, zeigt die Version 12 das SQL auch für solche Sessions an, die erst kurze Zeit inaktiv sind.
    • Die letzte Statusanzeige für ‘long ops’ wird jetzt direkt auf der Sessions-Übersicht dargestellt, so dass man die Lasche Long Operations nur benutzen muss, um die komplette Liste anzuzeigen. Das ist insbesondere nützlich, wenn Sessions über die Auto-Refresh-Option überwacht werden.
    • Die neue Spalte “Status | Time” zeigt, wie lange sich die Session bereits im angezeigten Status befindet.
    • Neue Option bei kill session: “immediate”
    • Auf der Sessions-Seite werden von Oracle periodisch gemerkte Werte von Bind-Variablen unterhalb des SQLs angezeigt. Informationen, in welchem Rhythmus Oracle Werte von Bindvariablen speichert, finden Sie in der Oracle-Dokumentation.
    • Eine neue Checkbox “Multi-instance view” erlaubt das Umschalten zwischen der V$-View-basierten Single-Instance-Ansicht und der GV$-View-basierten Multi-Instance-Ansicht, ohne wie in Version 11 die Hora-Einstellungen ändern zu müssen.
  • Database
    • Neuer Menüpunkt “Reset system parameter”.
    • Neue Lasche “Alert log” zeigt die neusten Einträge (Oracle 12c)
  • Materialized View
    • Verbessertes Spalten-Layout in der Tabellendarstellung und im Dialog zum Anlegen/Ändern der Materialized Views.
  • Reverse DB engineer
    • Es können jetzt die Empfänger von Grants ausgewählt werden.
    • Das Werkzeug merkt sich das Ausgabeverzeichnis jetzt in Abhängigkeit von der jeweiligen Datenbankverbindung
    • DDL-Erzeugung für weitere Oracle 12c Features
  • Tablespaces
    • Unterhalb der Tablespaces wird jetzt eine Liste Tablespace-bezogener Initialisierungsparameter angezeigt. Die Checkbox für die db_create_file_dest in der rechten oberen Ecke aus KeepTool-11 konnte dadurch entfallen.
  • Container DB
    • Eine neue Datailansicht zeigt eine History.
    • Neue Seite für Container Properties.
  • Db Compare
    • Neue Liste mit Objektnamen, die vom Vergleich der Schemen ausgeschlossen werden sollen.
    • Der DDL-Vergleich schließt neue Oracle 12c-Features mit ein
  • HoraFree
    • … ist unser ultraleichter Nachfolger von HoraLight und enthält die wichtigsten Features aus dem Data Content Browser und der SQL-Seite. Dieses Tool wird von uns kostenfrei zur Verfügung gestellt.