KeepTool 12 released


KeepTool 12 ist ab jetzt verfügbar. Die neue Version verbessert den Support für Oracle 12c und die Darstellung von Oracle Spatial. Wir haben außerdem die Benutzeroberfläche überarbeitet und an Google’s Material Design angepasst. Zusätzlich führen wir ein neues, komfortableres Lizenzierungssystem ein.

Wir bieten nun eine kostenlose Free-Edition an. Diese unterscheidet sich im Funktionsumfang nur geringfügig von der bisherigen Light-Edition und darf kostenlos genutzt werden.

Bitte lesen Sie weiter um alles über KeepTool 12 zu erfahren.

Windows 10 Kompatibilität

Alle Editionen von KeepTool 12 sind kompatibel mit Windows 7, 8.1 und 10 sowie den entsprechenden Serverversionen 2008 Release 2, 2012, 2012 Release 2 und 2016.

Der Server für die Verwaltung der Netzwerklizenzen kann darüber hinaus auch unter MacOS bzw. Linux betrieben werden.

Drei Editionen: Free, Professional und Enterprise

Mit unserem letzten Release vor zwei Jahren hatten wir unsere Produktfamilie neu strukturiert und in drei Editionen zusammengefasst, wobei sich jede Edition an eine spezifische Nutzergruppe wendet.

Diese Strukturierung hat sich bewährt und erfährt mit Version 12 eine Anpassung der Einsteiger-Edition. Wir bieten nun eine kostenlose Free-Edition an. Diese unterscheidet sich im Funktionsumfang nur geringfügig von der bisherigen Light-Edition und darf kostenlos genutzt werden. Damit können z.B. unsere Kunden der Professional- oder Enterprise-Edition ihren Endkunden nun ein kostenfreies Abfrage- und Berichtswerkzeug zur Verfügung stellen.

KeepTool Professional besteht weiterhin aus unserem universellen Entwicklungs- und Administrationswerkzeug Hora sowie dem SQL Editor, Reverse DB Engineer und dem HTML Dokumentations-Generator. Die Enterprise-Edition enthält darüber hinaus die Module ER Diagrammer, PL/SQL Debugger und DB Compare.

Alle Editionen gibt es als 32- und 64-Bit Versionen.

Lizenzierung und Updates

KeepTool Free ist ab sofort kostenlos verfügbar. Die beiden kommerziellen Editionen können Sie auf Ihrem Computer 30 Tage lang ohne Einschränkungen testen. Für die zeitlich unbefristete Nutzung bieten wir Ihnen Preise für die Erstlizenz und für Upgrades von der vorigen Version 11 an. Dafür erhalten Sie von uns folgende Leistungen:

  • Die unbegrenzte Lizenz zur Nutzung der entsprechenden Edition auf den unterstützten Plattformen.
  • Ein Jahr kostenloser Updateservice über unseren Downloadserver. Der Service beinhaltet sowohl Minor-Updates (Patches) als auch Upgrades zur nächsten Hauptversion, wenn diese innerhalb des Servicezeitraums freigegeben wird.
  • Ein Jahr Produktsupport per Email
  • Ein Jahr kostenfreie Nutzung des Cloud-basierten Lizenz-Depots für Lizenztransfers.

Alle Lizenzen sind sowohl als Netzwerk- als auch als Workstation-Lizenz verfügbar und werden über Codemeter bereitgestellt.

Der technische Ablauf der Aktvierung einer Lizenz hat sich mit dem Einsatz von Codemeter deutlich vereinfacht. Beim Erwerb der Lizenz erhalten Sie von uns ein Ticket. Das ist ein mehrstelliger Buchstaben- und Zahlencode, der Sie dazu berechtigt, die Software auf Ihrem Rechner zu aktivieren. Dazu geben Sie Ihr Ticket in unserem KeepTool License Manager ein, der dann die Aktivierung über das bereitgestellte Lizenz-Depot durchführt. Das Depot ermöglicht Ihnen auch, bereits genutzte Lizenzen wieder zurückzugeben und auf einem anderen Rechner zu aktivieren. Für Kunden ohne direkte Internet-Anbindung gibt es auch die alternative Möglichkeit einer dateibasierten Aktivierung.

Speziell für unsere Kunden, die Netzwerklizenzen auf virtuellen Maschinen betreiben, werden wir Ihnen im nächsten Quartal auch noch die alternative Möglichkeit bieten, die Lizenz an austauschbare Hardware (Dongles) zu binden. Damit kann ein Lizenztransfer im Rechenzentrum unkompliziert und ohne Inanspruchnahme der Cloud-Dienste erfolgen.

Preise

Wie auch bisher räumen wir Ihnen einen Mengenrabatt von 20% bei einer Bestellung ab 5 Lizenzen bzw. 30% ab 10 Lizenzen ein.

Kunden, die KeepTool11-Lizenzen ohne Update-Option im Januar oder Februar 2016 erworben haben, erhalten das Upgrade auf Version 12 kostenlos, wenn sie rückwirkend zum Kaufdatum nachträglich in das Update-Programm einzusteigen.

Für alle anderen Kunden der Version 11 bieten wir bis zum 30. September 2016 die Möglichkeit eines Upgrades auf die Version 12. Diese beinhaltet unabhängig vom Zeitpunkt des Upgrades eine kostenlose Wartung für das gesamte Jahr 2016.

KeepTool-Light-Kunden können sich – je nach Einsatzgebiet – für die Nutzung der kostenfreien Edition KeepTool Free oder für einen Umstieg auf KeepTool Professional zu einem besonders attraktiven Preis entscheiden. Alle Nutzer von KeepTool 11 Light erhalten kurzfristig ein entsprechendes Upgrade-Angebot.

Hauptprodukte:

KeepTool 12 Edition
Professional Enterprise
Erstlizenz inkl. 1 Jahr Wartung 800.00 € 1,100.00 €
1 weiteres Jahr Wartung 120.00 € 165.00 €

Upgrade auf Version 12 jeweils inklusive Wartung für das gesamte Jahr 2016

Upgrade von KeepTool 11 Professional auf KeepTool 12 Professional 320.00 €
Upgrade von KeepTool 11 Enterprise auf KeepTool 12 Enterprise 440.00 €

Alle Angaben ohne Mehrwertsteuer.

Mehrwertsteuer wird bei allen Bestellungen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und bei Bestellungen aus Ländern der EU ohne Angabe der UStId-Nummer erhoben.

Es gelten die gleichen Preise sowohl für Workstation als auch für Netzwerklizenzen

Weitere Oracle 12c Features

KeepTool 12 bietet Unterstützung für die EXPLICIT NULLS Klausel, unsichtbare Spalten, und für Oracle Identity columns.

Oracle 12c Features

Diese Features stehen Ihnen sowohl beim Verwalten der Tabellenspalten, bei der Dateneingabe, als auch bei der DDL-Erzeugung zur Verfügung.

Neues Erscheinungsbild

KeepTool 12 kommt mit einem neuen Erscheinungsbild. Neue Schaltflächen im Material Design prägen das Look and Feel. Außerdem sind die bereits in Version 11 verfügbaren Skins nun standardmäßig aktiv.

Die Bedienung konnte durch zahlreiche neue Features abermals verbessert werden. Hier einige Beispiele:

  • Hora zeigt jetzt den Hostnamen und Servicenamen (bzw. SID) der Datenbank in der Fensterüberschrift mit an.
  • Verbessertes Docking-Verhalten von dbms_output und SQL-Resultset-Fenster
  • Die Kombobox zur Auswahl des CURRENT SCHEMAs zeigt
    • das Logon-Schema, SYS, SYSTEM und PUBLIC in blauer Schrift
    • Vorinstallierte Oracle-Schemen in kursiver Schrift
    • Schemen, für die der angemeldete Benutzer Berechtigungen besitzt in fetter Schrift

Die komplette Liste entnehmen Sie bitte den Release Notes.

Oracle Spatial

Die Unterstützung für Oracle Spatial wurde weiter ausgebaut. Auf der Seite Schema | Spatial columns finden Sie neue Funktionen für:

  • das Verwalten von Spatial Indexes
  • das Ändern des Koordinatensystems
  • die Eingabe des Bounding Rectangles
  • das Automatische Anlegen eines Tabellenkommentars für die von Oracle implizit angelegten MDRT-Tabellen.

Im Data Content haben Sie jetzt die Möglichkeit, die Geometriedaten über eine eingebettete OpenStreetmaps-Kartendarstellung anzuzeigen.

Open Street Map Viewer

Create Table Dialog

Beim Anlegen von Tabellen können über den Schalter „Add stamps“ Standardspalten angelegt werden, z.B. Zeitstempel für das Anlegen des Datensatzes und die letzte Änderung, usw. In KeepTool 11 waren das fest vordefinierte Standardspalten. In Version 12 können Sie diese Ihren Bedürfnissen anpassen. Wenn Sie die Option „Save as Default“ aktivieren, werden diese Standardspalten beim nächsten Aufruf des Dialogs wieder vorgeschlagen.

add-stamps-columns

Die anzulegenden Spalten können im Dialog jetzt per Drag/Drop umsortiert werden.

Über die Checkbox „Row Dependencies” kann die Option „row level dependency tracking“ aktiviert werden. Wenn diese Option aktiviert ist, speichert Oracle bei Datenänderungen die zugehörige SCN für jede Datenzeile in der Pseudospalte ORA_ROWSCN und nicht nur für jeden Datenblock.

Data Contents

Hora kann die Pseudospalte ORA_ROWSCN jetzt auch im DataContent anzeigen. Dazu muss im Popup-Fenster zur Spaltenauswahl die versteckte Spalte sichtbar geschaltet werden. Durch Sortierung nach dieser Pseudospalte können Sie zuletzt geänderte Datensätze auch dann herausfinden, wenn die Tabelle keine Hilfsspalten mit Zeitstempeln enthält. Dabei erweist es sich als nützlich, die Option row level depedency tracking zu aktivieren, wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Ansonsten enthalten alle Datensätze, die im selben Block gespeichert sind, die gleiche SCN.

ora-rowscn

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, Flashback-Abfragen direkt im DataContent durchzuführen. Die Schaltfläche mit der Uhr öffnet einen Dialog zur Eingabe eines Flashback-Ausdrucks, z.B. um die Daten rückwirkend zum Zustand zu Beginn des Tages abzufragen:

flashback query

Die Spaltenüberschriften von Primärschlüssel- und Unique-Spalten werden in KeepTool 12 jetzt fett dargestellt. Pflichtfelder (not Null Spalten) sind unterstrichen.

Während Spaltenkommentare auch schon bisher als Tooltip-Hinweise angezeigt werden, wird nun in KeepTool 12 auch der Tabellenkommentar als Tooltip-Hinweis zur Tabellenüberschrift angezeigt.

In der Baumansichts-Darstellung gibt es zwei neue Menüpunkte:

  • “Filter subtree”
    Erzeugt eine SQL-Filterbedingung, die genau den Zweig unterhalb des selektierten Knotens auswählt.
  • “Filter path to root”
    Erzeugt eine SQL-Filterbedingung, die alle Knoten oberhalb des ausgewählten Knotens bis zur Wurzel enthält, wie z.B. in einem sogenannten Brotkrümelpfad.

PL/SQL Seite

Der Navigator für Prozeduren innerhalb eines Packages befindet sich jetzt auf der linken Seite des Editorfensters:

Procecure List

Damit wird eine logischere Navigation von links nach rechts

  • Package/Body
  • Procedure/Function
  • Quelltext

ermöglicht.

Der Navigator zeigt vor den öffentlichen Methoden einen ausgefüllten Punkt und vor den privaten Methoden nur die Kontur des Punktes.

SQL-Editor-Fenster

Bereits in KeepTool 11 konnte man im Editorfenster einen Tabellennamen markieren, und über Kontextmenü (oder Tastaturkürzel) „Selected object | expand SELECT“ bzw. INSERT / UPDATE / CURSOR-FOR-LOOP die entsprechende SQL-Anweisung erzeugen. In KeepTool 12 wird jetzt davor noch ein Dialog aufgeblendet, in dem man die zu berücksichtigenden Spalten auswählen kann.

sql-query-keeptool12

Die beiden Tooltip-Fenster „Code Snippets“ und „DB Object Browser“ sind jetzt in das Editorfenster integriert. Im neuen DB-Object-Browser werden auf einzelnen Laschen die Tabellen, Views, Packages, Procedures/Functions und Sequences des in der Kombobox ausgewählten DB-Schemas angezeigt. Per Drag & Drop ins Editorfenster kann kontextabhängig SQL-Code generiert werden.

sql-code-types

Die zweite Lasche „Code Snippets“ ermöglicht das Übernehmen vordefinierter Code-Bausteine ins Editorfenster. Die Datengrundlage kann in einer Konfigurationsdatei individuell angepasst werden.

Der ebenfalls aus dem SQL-Editorfenster erreichbare Explain Plan Dialog wurde auch überarbeitet. Dabei werden in Oracle 12c Datenbanken die inaktiven Plan-Zweige der Optimizer Adaptive Features ausgegraut dargestellt.

explain-plan

Sessions Seite

Während KeepTool 11 die gerade ausgeführte SQL-Anweisung nur für aktive Sessions darstellen konnte, zeigt KeepTool 12 diese auch für Sessions an, die bereits eine nicht allzu lange Zeit inaktiv sind. Unterhalb der SQL-Anweisung werden die letzten Werte der von Oracle ca. alle 15 Minuten gespeicherten Werte zu Bindvariablen angezeigt. Weitere Informationen zum Thema „bind capturing“ finden sich in der Oracle Dokumentation.

Die neue Spalte Status | Time zeigt an, wie lange sich die Session bereits im aktuellen Status befindet. Für lang laufende Abfragen, wird der letzte Long Operations Status jetzt direkt mit auf der Overview-Seite angezeigt, so dass es nicht in jedem Fall nötig ist, dazu auf die Long Operations-Seite zu wechseln.

Das Umschalten zwischen Single-Instanz und Multiple-Instanz-Anzeige kann jetzt direkt über eine Checkbox erfolgen. In Hora 11 musste dazu eine Einstellung im Extras-Menü umgeschaltet werden.

multi-instance-view

KeepTool Free

Die KeepTool Free Edition enthält das Programm Hora Free. Die Anwendung enthält die wichtigsten Merkmale, die für Datenerfassung und Datenauswertungen für Endanwender benötigt werden.

keeptool-free

Release Notes KeepTool 12

  • Allgemein
    • Unterstützung für Windows 10
    • Lizensierung basierend auf WIBU CodeMeter
    • Skins sind standardmäßig aktiv, Vorgabe ist “DevExpress Style”
    • Neue Schaltflächen im Stil des Material Design
    • Im Connect-Dialog öffnet eine neue Schaltfläche den Windows-Explorer in dem Ordner, in dem die Verbindungsdaten als XML-Datei gespeichert sind.
    • Bei Verwendung der direct TCP/IP Datenbankverbindung können jetzt auch Objektdatentypen, XML-Typen und Cursor benutzt werden.
    • Der SQL-Engine erzeugt keine Storage-Klausel mehr für Datenbankobjekte, die in locally managed tablespace mit auto segment space management abgelegt sind.
    • KeepTool unterstützt jetzt hochauflösende Monitore und zeigt auch bei 125% Fontgröße eine genauso scharfe Darstellung wie bei 100%.
  • Oracle 12c Eigenschaften
    • Unterstützung für die DEFAULT Values On Explicit NULLs Klausel.
    • Verbesserte Unterstützung für unsichtbare Spalten.
    • Unterstützung für Identity Columns.
  • Hora
    • Hora zeigt jetzt in der Titelleiste den Hostnamen und den Service-namen (bzw. die SID) der Datenbank.
    • Verbessertes Docking-Verhalten von DBMS_OUTPUT-Fenster und SQL-Ergebnisfenster.
    • Schaltflächen mit Anfangsbuchstaben innerhalb des Navigator Schalters des Overview-Grids werden jetzt ausgegraut, wenn es keine Datenbankobjekte mit diesem Anfangsbuchstaben gibt. Für die aktiven Schaltflächen werden Tooltip-Hinweise mit den ersten Treffern angezeigt.
    • Die Schema-Auswahlbox im Fußbereich des Hauptfensters hebt das Logon-Schema sowie SYS, SYSTEM und PUBLIC blau hervor. Alle von Oracle vordefinierten Schemen werden kursiv dargestellt. Schemen, für die der angemeldete Benutzer Objektberechtigungen besitzt, werden fett dargestellt.
  • Schema-Seite und Oracle Spatial
    • Es gibt zwei neue Kontextmenüpukte auf der Seite Schema|Spatial columns:
      • DROP spatial index
      • UPDATE all column data with NULL value
        Dieser Befehl wurde eingeführt, damit Entwickler den Fehler ORA-29858 (ODCINDEXALTER error) nach Änderung der SRS_ID vermeiden können, indem die Spalte mit Hilfe dieses Menüpunkts zunächst geleert wird und danach der Spatial Index neu angelegt wird.
    • Eine zusätzliche Tabellenansicht auf der Seite Spatial Columns listet alle verfügbaren Koordinatensysteme aus der View MDSYS.CS_SRS auf.
    • Metadaten für Spatial Spalten (Bounding rectangle) können jetzt in einem modalen Dialog bearbeitet warden. Darüberhinaus können die Metadaten aus seiner anderen Spalte kopiert werden.
    • Der neue Menüpunkt “Comment Spatial Index Table” erzeugt Tabellenkommentare für die MDRT_*$ . Tabellen welche von Oracle implizit zur Verwaltung der geometrischen Daten angelegt werden.
    • Der neue Menüpunkt “Change SRID (Coordinate System)” erlaubt dem Entwickler das Ändern der SRID, konvertiert die Daten ins neue Koordinatensystem, und legt den Spatial Index neu an.
    • Auf der Seite Schema | Role Hierarchy wurden die beiden neuen Menüpunkte “Show DDL” und “Manage role privs” ergänzt.
  • Seite Tabellen
    • Der neue Menüpunkt “Tables | Copy to clipboard | Table API Package” legt ein neues PL/SQL Package an, dessen Prozeduren insert-, update- und delete-Operationen auf der Tabelle ausführen.
    • Der Menüpunkt “drop constraint” gestattet jetzt das Löschen des Constraints einschließlich des unterstützenden Indexes.
    • Für Materialized Views können jetzt Kommentare angelegt werden.
    • Verbesserte Unterstützung numerischer Datentypen mit langer Mantisse im Menüpunkt “Create table by file import”.
  • Dialog Create table
    • Über die neue Checkbox “Row Dependencies” kann das zeilenabhängige dependency tracking aktiviert werden. Der DDL Engine berücksichtigt diese Option ebenfalls.
      Wenn die Option aktiv ist, merkt sich Oracle bei Datenänderungen die SCN für jede Zeile und nicht nur wie standardmäßig für jeden Datenblock.
    • Für der Schaltfläche “Add stamps” können die erzeugten Zeit- oder Benutzerstempel jetzt frei konfiguriert werden. Wenn die Checkbox “save as default” markiert wird, wird die aktuelle Konfiguration beim Anlegen der nächsten Tabelle als Vorgabe angeboten.
    • Die Reihenfolge der anzulegenden Spalten kann über eine drag/drop-Operation des Zeilenindikators (0-te Spalte) geändert werden.
  • Data Content
    • In der Tabellendarstellung können die beiden Pseudospalten ROWID und ORA_ROWSCN angezeigt werden, indem sie in der Spalten-Auswahlbox markiert werden, die über eine Schaltfläche in der linken oberen Ecke der Tabellendarstellung geöffnet warden kann.
    • Die Tabellendarstellung zeigt Spalten in fetter Schrift, die Teil des Primärschlüssels oder eines Unique-Constraints sind. Pflichtspalten werden nach wie vor durch Unterstreichen der Überschrift gekennzeichnet.
    • Die Überschriftszeile im Data Content zeigt den Tabellenkommentar jetzt als Tooltip-Hinweis.
    • Neben dem Schalter “Apply Filter” befindet sich jetzt eine weitere Schaltfläche, die eine Uhr anzeigt. Diese erlaubt die Eingabe eines Ausdrucks “AS OF TIMESTAMP” zur Abfrage eines zurückliegenden Datenstands unter Nutzung von Oracle flashback query (Oracle 11g or later).
    • Das Kontextmenü erlaubt die Anzeige von Geometriedaten über eine eingebettete OpenStreetMaps-Anzeige.
    • Auf der Baumansicht-Lasche gibt es folgende beiden neuen Menüpunkte:
      • “Filter subtree” erzeugt eine SQL-Filterbedingung um alle Knoten unterhalb des gerade selektierten Baumknotens anzuzeigen.
      • “Filter path to root” erzeugt eine SQL-Filterbedinguuung um alle Knoten oberhalb des gerade sektierten Knotens anzuzeigen, vergleichbar zu einer Breadcrump Path Anzeige.
  • PL/SQL
    • Der Navigator für Methoden des Packages befindet sich jetzt auf der linken Seite des Editorfensters.
    • In der Liste der Prozeduren und Funktionen werden öffentliche Methoden jetzt durch ein ausgefülltes Aufzählungszeichen hervorgehoben.
  • Editor
    • Die Kontextmenü-Befehle “Selected object | expand SELECT / INSERT / UPDATE / CURSOR-FOR-LOOP” zeigen jetzt einen Spalten-Auswahldialog an, bevor für den im Quelltext markierten Tabellennamen die ausgewählte SQL-Anweisung erzeugt wird.
    • Ein neuer Kontextmenüpunkt “Selected object | Expand SELECT records without details” erzeugt eine SQL-Anweisung, die für die im Quelltext markierte Tabelle alle Datensätze selektiert, die keinerlei Detail-Datensätze haben. Speziell nützlich für Altdaten-Übernahmen.
    • Der neue Menüpunkt “Format | Format Delphi Stringlist” ersetzt für den markierten Quelltext alle Vorkommen von ‘#$0D#$0A’ durch CRLF-Zeichen, ersetzt doppelte Apostrophe durch einfache, und entfernt Apostrophe am Anfang und Ende des markierten Bereichs. Das erlaubt Entwicklern, die Embarcadero Delphi einsetzen, SQL-Anweisungen zur Laufzeit aus dem Debugger zu übernehmen und in pures SQL zu überführen, um es ad-hoc in Hora auszuführen.
    • Die Darstellung im Explain Plan dialog wurde verbessert, insbesondere zur Anzeige von adaptive plans.
    • Die beiden Toolwindows DB Object browser und Code Snippets sind jetzt integraler Bestandteil des SQL-Editorfensters. Das erlaubt eine festere Integration der Werkzeuge zur SQL-Erzeugung. Einträge der Fenster können über drag/drop ins Editorfenster gezogen werden, um SELECT-Anweisungen, dbms_output-Aufrufe etc. zu erzeugen. Anders herum werden beim Doppelklick auf Objektnamen im Codefenster die entsprechenden Objekte im DB Objekt Browser markiert. Der SQL-Query-Builder kann über die entsprechende Schaltfläche ebenfalls aktiviert werden.
    • Der Dialog zum Dateivergleich enthält Schaltflächen zur Navigation zum nächsten bzw. vorigen Unterschied.
    • Das Syntax highlighting erkennt jetzt Oracle 10g string literale wie z.B.
      q'[It’s a string with embedded quotes…]‘
  • Sessions
    • Während in Hora 11’s die ausgeführte SQL-Anweisung nur für gerade aktive Sessions dargestellt werden konnten, zeigt die Version 12 das SQL auch für solche Sessions an, die erst kurze Zeit inaktiv sind.
    • Die letzte Statusanzeige für ‘long ops’ wird jetzt direkt auf der Sessions-Übersicht dargestellt, so dass man die Lasche Long Operations nur benutzen muss, um die komplette Liste anzuzeigen. Das ist insbesondere nützlich, wenn Sessions über die Auto-Refresh-Option überwacht werden.
    • Die neue Spalte “Status | Time” zeigt, wie lange sich die Session bereits im angezeigten Status befindet.
    • Neue Option bei kill session: “immediate”
    • Auf der Sessions-Seite werden von Oracle periodisch gemerkte Werte von Bind-Variablen unterhalb des SQLs angezeigt. Informationen, in welchem Rhythmus Oracle Werte von Bindvariablen speichert, finden Sie in der Oracle-Dokumentation.
    • Eine neue Checkbox “Multi-instance view” erlaubt das Umschalten zwischen der V$-View-basierten Single-Instance-Ansicht und der GV$-View-basierten Multi-Instance-Ansicht, ohne wie in Version 11 die Hora-Einstellungen ändern zu müssen.
  • Database
    • Neuer Menüpunkt “Reset system parameter”.
    • Neue Lasche “Alert log” zeigt die neusten Einträge (Oracle 12c)
  • Materialized View
    • Verbessertes Spalten-Layout in der Tabellendarstellung und im Dialog zum Anlegen/Ändern der Materialized Views.
  • Reverse DB engineer
    • Es können jetzt die Empfänger von Grants ausgewählt werden.
    • Das Werkzeug merkt sich das Ausgabeverzeichnis jetzt in Abhängigkeit von der jeweiligen Datenbankverbindung
    • DDL-Erzeugung für weitere Oracle 12c Features
  • Tablespaces
    • Unterhalb der Tablespaces wird jetzt eine Liste Tablespace-bezognener Initialisierungsparameter angezeigt. Die Checkbox für die db_create_file_dest in der rechten oberen Ecke aus KeepTool-11 konnte dadurch entfallen.
  • Container DB
    • Eine neue Datailansicht zeigt eine History.
    • Neue Seite für Container Properties.
  • Db Compare
    • Neue List mit Objektnamen, die vom Vergleich der Schemen ausgeschlossen werden sollen.
    • Der DDL-Vergleich schließt neue Oracle 12c-Features mit ein
  • HoraFree
    • … it unser ultraleichter Nachfolger von HoraLight und enthält die wichtigsten Features aus dem Data Content Browser und der SQL-Seite. Dieses Tool wird von uns kostenfrei zur Verfügung gestellt.