KeepTool 12.1 freigegeben


Willkommen zur Ausgabe Juli 2016 unseres Newsletters Keeping in Touch. Wir freuen uns, Ihnen in diesem Monat die Freigabe der Version KeepTool 12.1 bekannt geben zu können. Die neue Version, die seit 5. Juli zum Download bereit steht, bietet mehrere Möglichkeiten um die Codeerzeugung zu vereinfachen und beinhaltet eine Ausleihfunktion für Netzwerklizenzen.

Neue Lizenz-Ausleihfunktion zur Nutzung von KeepTool 12 außerhalb des Netzwerks

Ab sofort haben Nutzer von Netzwerklizenzen die Möglichkeit, einzelne Lizenzen auf Ihrem Client bis zu 30 Tage auch außerhalb des Netzwerks zu nutzen.

Die Ausleihfunktion kann durch Aufruf des Wibu-Lizenzmanagers auf eine der drei folgenden Arten aktiviert werden:

  • Starten des Lizenzmanagers (“License Manager – Borrowing”) aus dem Windows-Startmenü
  • Starten des KeepTool Start Center, dann Klick auf “License Management” und danach Klick auf den Button “Borrow / Return License “.
  • Auswahl von “Help | License Management | License Manager / Borrowing” aus dem Hauptmenü von Hora

Sobald der Lizenzmanager geöffnet ist, werden Sie gefragt, ob Sie eine Lizenz von KeepTool 12 Professional und/oder die Enterprise Add-Ons (wenn Sie die Enterprise Edition haben) ausleihen wollen.

License Manager

Sie können eine Ausleihdauer von maximal 30 Tagen angeben, als Default sind 3 Tage voreingestellt. Innerhalb dieser Zeit können Sie Ihre KeepTool-Lizenz ohne Einschränkungen benutzen, so als wären Sie weiterhin mit dem Netzwerk, in dem der Lizenzserver läuft. verbunden. Eine vorzeitige Rückgabe der Lizenz ist möglich, nach der ausgewählten Ausleihdauer geht die Lizenz wieder automatisch an den Lizenzserver zurück.

Übrigens, durch die Angabe von Dezimalstellen können Sie auch kürzere Intervalle angeben, z.B. 0,5 für 12 Stunden.

Nun wollen wir Ihnen zeigen, wie Version 12.1 das Schreiben von SQL- und PL/SQL-Code noch besser unterstützt.

Hora’s SQL-Scratchpad speichert jetzt Query-Parameter und lexikalische Parameter für jede DB-Verbindung.

Bei der Ausführung eines SQL-Befehls können Werte durch die Nutzung von Query-Parametern (Bind-Variablen) und lexikalischen Parametern (Makros) zur Laufzeit bereitgestellt werden. Nachdem ein Befehl im Scratchpad gespeichert worden ist, werden die letzten Werte bei der nächsten Ausführung wieder vorgeschlagen und für die nächste Session verbindungsspezifisch gespeichert.

Hier ist ein Beispiel aus einer Kopie des Standard-HR-Schemas HR: Für HR1 haben wir eine View auf die Tabelle EMPLOYEES erzeugt, die nur eine Teilmenge der Angestellten umfasst, so dass wir das SQL entweder für die gesamte Tabelle oder auf die View V_ST_CLERK ausführen können, die nur eine job_id enthält. Ein lexikalischer Parameter – beginnend mit einem „&“– wird in der FROM-Klausel verwendet.

Genauso könnten wir einen Query-Parameter, der mit einem Doppelpunkt beginnt, für den Wert von SALARY verwenden. Wenn wir den Query-Parameter nutzen, können wir ein wiederholtes Parsen des SQL in der shared SQL area vor der nochmaligen Ausführung des Befehls vermeiden.

SQL Query Result

Wenn HR1 sich das nächste Mal mit demselben Connection String anmeldet und ein SQL-Befehl dieselben Parameternamen benutzt, werden die zuletzt verwendeten Werte vorgeschlagen, die dann genutzt oder geändert werden können.

SQL Query Result SQL Query Result

Die PL/SQL-Seite zeigt jetzt rote Markierungen neben fehlerhaften Zeilen.

Hora’s PL/SQL-Seite zeigt alle PL/SQL-Fehler unterhalb des Quellcodes an. Die neue Version fügt nun rechteckige rote Markierungen links neben jeder fehlerhaften Zeile ein. Dadurch wird das Finden der Fehlerposition deutlich erleichtert. Im folgenden Beispiel werden die beiden Zeilen 11 und 17 vom Compiler gekennzeichnet.

PL SQL Debugging

SQL Erzeugung wurde vereinheitlicht

Hora verfügt schon seit langem über die Fähigkeit, verschiedene DML-Befehle sowie CURSOR FOR – Schleifen und WHERE-Bedingungen zu erzeugen:

  • Im Overview Tables
  • Für einen selektierten Tabellennamen im Editorfenster
  • Beim Ziehen eines Tabellennamens aus dem DB Object Browser in das Editorfenster.

Bei allen diesen Varianten wird jetzt eine SQL-Erzeugung mit denselben Optionen und identischem Verhalten angeboten.

Zusätzlich gibt es für den INSERT-Befehl jetzt eine neue Checkbox “Default Values”, die eine spezielle Behandlung für Spalten mit DEFAULT-Werten und NULL-Spalten bereitstellt. Um dies zu demonstrieren, haben wir die Tabelle HR.EMPLOYEES kopiert und den Default-Werte „PENDING“ für die Spalte EMAIL vergeben, die NOT NULL ist.

Wenn wir die neue Checkbox „Default Value“ leerlassen (siehe folgenden Screenshot)…

Insert Default

… dann benutzt der erzeugte INSERT-Befehl Query-Parameter für jede Spalte, so wie im ersten Beispiel unten, wo der Clipboard-Text in KeepTool’s SQL-Editor eingefügt wurde.

Wird dagegen das Häkchen in der Checkbox gesetzt, dann wird der Defaultwert für EMAIL sowie NULL für alle Spalten die nicht “nullable” sind zugewiesen, wie das zweite Beispiel zeigt:

Insert Statement

Zusammenfassung:

Die neue Option für den INSERT-Befehl weist möglichst vielen Spalten Default- bzw. Nullwerte zu, so dass der Nutzer mindestens die NOT NULL Spalten mit Werten versorgen muss. Diese Vorlage kann dann entsprechend der aktuellen Erfordernisse angepasst werden.


Das war’s für den aktuellen Newsletter Keeping in Touch. In der Oktoberausgabe werden wir weitere Features der Version 12.1 präsentieren und wieder einen Blick auf bereits existierende Funktionen werfen, die Ihnen vielleicht noch nicht bekannt sind.